Wahl des Bundespräsidenten

Wer kein Delegierter oder keine Delegierte der Bundesversammlung ist, aber dennoch seinen Wunschkandidaten für das Amt des Bundespräsidenten unterstützen bzw. wer die Parteigrenzen unter den Wahlberechtigten aufweichen will, kann den Service von AVAAZ.ORG in Anspruch nehmen.

Diese Seite anklicken, Wohnort angeben mit Postleitzahl und schon wird eine Nachricht, die entweder schon vorgeschlagen ist oder individuell gestaltet und formuliert werden kann, an den „zuständigen“ Wahlmann bzw die „zuständige“ Wahlfrau geleitet.

Wer Herrn Gauck persönlich unterstützen will, kann dies auf seiner offiziellen Kandidatenhomepage tun. Er ist aus meiner persönlichen Sicht sicher nicht der Idealkandidat und keinesfalls ein Grüner oder Linker. Ich traue ihm jedoch einen überparteilichen Blick und einen Korrekturfaktor gegenüber der jeweils herrschenden Regierungskoalition durchaus zu. Und das ist bedeutend mehr, als ich es Herrn Wulff zutrauen würde, der sich z.B. in rechten Kreisen der evangelischen Freikirchen herumtreibt, wie Die Zeit berichtet.

Und in das Fahrwasser der ignoranten Homosexuellenhasser und bizarr-ideologischen Evolutionsleugner darf das Bundespräsidentenamt nicht geraten!

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2 Antworten to “Wahl des Bundespräsidenten”

  1. Es kommt doch eher darauf an, ob die FDP sich aus ihrer Gefangenschaft mit der CDU herausbegibt und selbst überlegt, was wichtig für sie ist und womit sie sich vor ihren Wählern zu verantworten hat. In Sachsen hat sich die FDP klar entschieden – für Gauck. http://nepidd.wordpress.com/2010/06/29/wahlt-gauck/

    • fatalfraktal Says:

      So hat jeder seinen Blickwinkel auf die Ereignisse. Ich zweifle jedoch, ob die FDP sich in in eine Gefangenschaft der CDU begeben hat. Für mich stellt es sich eher als eine Gefangenschaft in den Grundsätzen der FDP-Politik selbst dar, die sich weder an den realen Prämissen ausrichten noch mit der Umgebung auseinandersetzten will oder kann. Liberaler Authismus eben. Da müssen neue Köpfe eingewechselt werden, die nicht nur wissen, welche Politik sie umsetzen wollen, sondern auch eine neue Kultur des politischen Dialogs ausüben können.

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